Mein Leben

~My Diary~

Hier kopier ich immer mein Tagebuch rein, was ich für mich selbst schreibe =)

 

 

Donnerstag, 15. November 2007

03:22 Uhr

Stimmung: Nervös

Was soll ich sagen? Es ist kalt, früh am Morgen und ich war weder duschen noch schlafen. Schlafen werde ich heute wohl eh nicht mehr, aber duschen wäre bei dem Gestank den meine Haare dank Küche absondern recht empfehlenswert.

Was gestern/heute so passiert ist?
Ich habe endlich eingesehen, dass ich die Schule „vermisse“.

Hausaufgaben machen fehlt mir – ehrlich gesagt. Irgendwie. Der Gang zur Schule überhaupt …
Ich habe mich dazu aufgerafft, Namen und Kontaktinformationen einiger Gesamt- und Realschulen im Saarland aufzulisten, die für mich und meinen Neuanfang in Frage kommen. Nun hoffe ich nur noch, dass es klappt und ich endlich von vorne anfangen kann – bei Null; wirklich bei Null.

Ich bin richtig aufgeregt bei dem Gedanken daran, wieder normal in die Schule gehen zu können. Ohne Angstzustände, Panikattacken oder Unwohlbefinden.
Ja, ich bin richtig stolz darauf, es eingesehen zu haben und mich selbst um neue Schulen bemüht zu haben. Angefragt habe ich schon bei zwei Schulen per e-Mail, aber ich erwarte nicht, eine positive Antwort zu erhalten – wenn überhaupt.

Des Weiteren habe ich einen –mehr oder minder – längeren Brief an Frau Grabowski niedergeschrieben. Sie und Frau Schwinn waren immerhin so ziemlich die einzigen, die versucht haben mir eine Chance zu geben. Der Rest – mit Herrn Henry vorne – waren natürlich gegen mich, was mich ziemlich verletzt.

Ich komme mir in Überherrn weder gefordert noch akzeptiert vor. Dass das keine gute Grundvoraussetzung ist, etwas zu erreichen, dürfte jedem bewusst sein.

Aber vorerst genug von der Schule –

Reden wir jetzt mal über mein aufregendes Wochenende *g*

Natürlich haben wir alle vergessen, was Sonntag (11.11.07) war … Genau, Karneval! Ich armes Schwein – auf gut Deutsch – hatte vor, wieder nach Hause zu fahren.

Schweren Herzens verabschiedete ich mich am Dormagener Bahnhof von meinem Freund und stieg nichts ahnend in die S-Bahn ein. Noch war nichts zu erahnen – doch ab Köln Hansaring schoss es mir wieder durch den Kopf;

Verkleidete Leute stiegen ein und ich dachte nur noch: „Oh nein! Bitte – lass – das – nicht – wahr – sein!“ Noch optimistisch wartete ich die Ankunft in Köln ab, stieg schließlich aus und es überkam mich ein ziemlich mieses Gefühl.

Vollkommen geschockt wanderten meine Blicke von links nach rechts, von oben nach unten – querbeet. Es war ziemlich voll – gerade zu gigantisch schien mir die Menschenmasse vor mir. Das Beste am ganzen: Ich mittendrin mit riesiger Platzangst und regelrechten Schweißausbrüchen. Mir wurde schwindlig, übel.
Ich wusste nicht wohin, es war ja so voll.
Nach sage und schreibe einer Stunde gelang es mir dann, zu meinem Gleis zu kommen und schwupp der nächste Hammer:
Alle Züge in Richtung Trier fielen aus. Nach Koblenz konnte ich nicht mehr, da es zu spät war, ins Saarland kam ich nicht, also was blieb mir anderes übrig, als zurückzufahren? Es war mir zunehmend peinlich nach den letzten Patzern, als ich auch schon länger blieb, da es mir nicht gut ging. Ich rief meine Mutter an, telefonierte eine Weile mit ihr, und sie rief anschließend bei Sascha zu Hause an, um nachzufragen, ob ich zurückkommen könnte.
Nach einer Bejahung stieg ich in den nächsten RE um zurückzufahren.

An diesem Tag wollte einfach gar nichts glatt gehen. Ich platzierte mich gemütlich auf einem Sitzplatz im vollen RE und es lief mir eiskalt den Rücken runter und ich begann zu schwitzen: Ich vergaß einen Fahrschein zu kaufen.

Als ich von weiter her den Schaffner hörte, spurtete ich nach vorne zu ihm und hielt ihm über Gott und die Bahn ein Gespräch, was ihn von der Kontrolle abhielt.

Zum Glück waren es nur ~10 Minuten Fahrt, sodass ich ihm dann fix einen wunderschönen guten Abend wünschen konnte und ich die Möglichkeit hatte mich davonzustehlen. Ich war total perplex. Richtig durch den Wind.
Mir ging es nicht gut, vom Kreislauf wage ich gar nicht erst zu berichten.

Doch einen Vorteil hatte das ganze ja schon:
Ich war wieder bei meinem Schatz; wenn auch unter bescheidenen Umständen.

Wie dem auch sei – erlebnisreich war es.

Bahn fahren an Karneval in Köln? NIE WIEDER.

Ich versuche dann mal zu schlafen… *gähn*
Adieu!

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Mittwoch, 21. November 2007

02:20 Uhr

Stimmung: Gelassen

Ja ja, länger nicht mehr geschrieben, Desktop-Icon des Diarys gesehen und prompt entsteht dieser Eintrag! In der Zwischenzeit hat sich viel getan…
Anfangs schien es, dass ich auf die Zähne beißen muss, was die Schule angeht. Aber ich kann nicht – ich habe keine Kraft. Umso glücklicher bin ich jetzt darüber, dass mich alle um mich herum beim Schulwechsel (inkl. Neustart) unterstützen. Sogar das Schulamt und der schulpsychologische Dienst haben mir Hilfe versprochen. In die Schule zurück muss ich nicht mehr, da mir eine Schulpflicht-Entbindung aus psychosomatischen Gründen erteilt wurde. Ansonsten wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, es mir zu erlauben, auf eine Schule im Stadtverband Saarbrücken zu gehen.
Ich wäre wirklich froh, wenn das ganze schon über die Bühne wäre und ich in der Schule.
Klar, ist ganz praktisch, mal auszuschlafen und lange wach zu sein, aber auf Dauer ist das nichts für mich. Am Freitag geht’s dann in die Saarbrücker „Garage“ zum Sonata Arctica Konzert!
Woah, das wird sooo was von genial! Dann Samstag auf Sonntag zu Nadine *strahl*
Ach ja, Donnerstag IQ-Test. Da hab ich es dann endlich schwarz auf weiß, dass ich nicht auf den Kopf gefallen bin *g*

ð Eine super Woche =)

Ich schreibe bald wieder!

21.11.07 02:28, kommentieren

About me :)

Geriet ja komplett in Vergessenheit *g*
Na denn mal los

 

Alter: 14
aus: Saarlouis
 
Schule: Realschule

Ich mag ...
Musiker: System of a Down, Breaking Benjamin, Nightwish, Sum 41, Bela B., Evanescence, Die Ärzte, Timbaland, The Birthday Massacre, Check out my music taste: http://www.lastfm.de/user/black2rose/
Lieder: Breaking BenjaminDiary of JaneLinkin ParkWhat Ive Done,  Fall Out BoyThanks For The Memories
und ganz viele mehr




Schauspieler:  Hugh Grant, Jude Law..


Autoren: Dan Brown
Sportarten: Fussball
Sportler: Ivan Rakitic :P
Hobbies: Klavier, Gitarre, Singen, Musik hören

 

Joa, sonst wüsste ich grad nix =) 


9.11.07 03:07, kommentieren

Another cold night ...

It's just another friday morning. The night was cold. Well, there was finally no reason to be down, but being alone - without you - made me sad.
Sure, we are apart, a long time, but never by heart. Only by distance.
I was crying a long time 'cuz I realized nobodys there. I wish you were here to hold me tight... to tell me all those pretty things about love... about you and me, you know? there are so many things i wanna say... but there are no words to express the feeling I've got... One hour ago, suddenly a beautiful melody rushes on my head. The text was clearly in my head so I began singing the song... Yeah, it was MY song... It tells about love and the terrible feeling to be alone... I don't know if I should be happy or feeling blue. Today I'm going to see my love but just in this moment I'm so alone. What can I do?... I'm trying to get tired but it fails.
Well... so long.

See ya together

 

9.11.07 02:40, kommentieren

Dies und Das II

Ich frage mich, ob ich der einzige Mensch bin, der aus Angst zu verlieren die größten Fehler macht ...

Es tut mir weh, alleine schon bei dem Gedanken daran, das einzige was mir wirklich am Herzen liegt zu verlieren - es zerreißt mich ...

Doch genau aus diesem Grunde handle ich falsch. Diese quälenden Gedanken lassen mich Dinge tun, die ich niemals tun würde ...

Daraus rühren nun mal mittlerweile 2 Ängste:
- Angst, zu verlieren
- Angst, aus Angst zu verlieren

Was mit mir los ist, weiß ich nicht ... Ich würde es Liebe nennen; doch ist das so gesund?
Ich weiß es nicht ... Die Antwort darauf finde ich selbst nicht ...

Das ganze ist mittlerweile schon so extrem, dass es zu einem gewissen Verfolgungswahn ausgeartet ist ...
Am liebsten würde ich alles ständig kontrollieren, immer über jeden einzelnen Schritt bescheid wissen, in die Person reinschaun können, um zu sehen, ob die Liebe wirklich so stark ist ...

Es sind nicht nur Ängste - nein. Es sind QUALEN. Höllenqualen, durch die ich durch muss.
Ich bin leicht aggressiv, auch weil ich meine innere Ruhe nicht finden kann.
Tigere quasi nur durch mein Leben ...

Ich bemühe mich, mich zu verändern - mehr als alles andere ...
Doch je mehr ich mich mit meinen Ängsten und "Qualen" auseinandersetze,
staut sich die Wut in mir. Ich neige bei Klenigkeiten dazu, überzureagieren und aggressiv zu werden ... Ich kann so einfach nicht mehr.

Ich bin so nicht, ich war so nicht. Ich KANN nicht anders.
Das Schlimmste daran ist wohl, dass ich damit nicht nur mir weh tu, sondern am meisten denen um mich herum - die ich liebe.

Ich kann nur beteuern, dass es nicht gewollt ist ...
und es tut mir alles so schrecklich leid ...

4.11.07 15:54, kommentieren

Dies und Das

Nach langer Überlegung, darüber "öffentlich" zu sprechen, habe ich mich entschieden, es zu tun.
Ich mache mir schon seit längerem Gedanken, ob Menschen erst dann begreifen, was sie verloren haben, wenn sie es verloren haben. So scheint es mir zumindest zu sein.

Ob es nun ehemalige Freunde oder Partner sind - es ist immer das gleiche ...
"Ich habe einen Fehler gemacht, ich möchte es wiedergutmachen - komm zurück" ist da nicht selten.
Anfangs mag es ziemlich schmeicheln, denn dies ist die Phase, in welcher man mit Komplimenten geradezu überhäuft wird. Doch im Endeffekt geht alles wieder von vorne los und nichts wird sich ändern.
Nun, dieser Beitrag mag wirr erscheinen - doch mit allen Hintergrundinformationen erscheint das Bild ganz klar und es fällt wie Schuppen von den Augen ...

Besonders stark verletzen mich auch nach langer Zeit immer noch, dass gewisse Menschen sich nur um sich kümmern. Nicht einsehen wollen, das auch alles gute ein Ende finden kann und sich an Erinnerungen und den "was wäre wenn ... ?"-Fragen klammern. Ich persönlich finde, dass das Leben viel zu kurz ist, um es mit solch überflüssigen Phasen zu verschwenden.
Sicher, denkt man an schöne Zeiten zurück, doch nach mehr als einem Jahr sollte auch hier ein Schlussstrich gezogen werden.

Tausende Fragen schwirren mir im Kopf herum ...
Warum können wir nicht alles hinter uns lassen und neu anfangen?
Warum kannst du nicht loslassen?
Warum tust du dir und den Menschen um dich herum so weh?
Warum, warum, warum ...

Um Gottes Willen, das ganze soll bloß nicht depressiv klingen, es sind lediglich Gedanken.
Gedanken, die sich um Erinnerungen drehen. Um Erinnerungen, die auch an eine schwere Zeit zurückblicken lässt ...
Allerdings gibt es nur einen Weg aus dieser Krise herauszufinden:
Nach vorne zu blicken. Sich neue Ziele setzen. Versuchen, endlich wieder glücklich leben zu können ...
Doch leider habe ich den Eindruck, dass nicht jeder so denken kann (oder will?).
Ich habe so viele Fragen, doch ich glaube nichtmal diejenigen selbst können mir eine verständliche Antwort darauf geben.

Am meisten beschäftige ich mich derzeit mit der Frage:
"Können Mann und Frau auch nur befreundet sein?"
Ich habe es selten erlebt. Mit der Zeit baute sich mehr auf - doch warum ist das so?
Warum kann man nicht einfach nur einander gern haben ...
Mir selbst tut es weh, einfach auf eine Freundschaft aus zu sein und mit der Zeit zu merken, dass ich nicht das geben kann, was gebraucht wird.
Ich bin glücklich mit dem wie es ist und würde es für nichts auf der Welt hergeben.
Nein; für nichts und niemanden. Kein Geld der Welt könnte mir mein jetziges wunderschönes Gefühl ersetzen, kein Lebewesen der Welt, kein Objekt.

Seit langem bin ich endlich wieder glücklich mit mir - vor allem, mit mir selbst.
Ich fühle mich wohl so wie ich bin, auch wenn ich Tage habe, an denen ich vom Gegenteil überzeugt zu sein scheine.
Aber auch das rührt nicht daher, dass ich es mir selbst "einrede".
Selbstgerechte, zerstörende Kommentare seitens "Freunden" und "Feinden" sind es, die mich am meisten verletzen.
Ich versuche alles zu überhören und tu so, als wäre es mir egal.
Doch leider ist das nicht so ...

Es trifft genau da, wo es treffen soll.

Ehrlich gesagt trifft es da, wo es treffen soll.
Ich bin im Moment in einer Art "Phase", in der ich über alles und jeden nachdenke.
Ob es meine Vergangenheit oder meine Zukunft betrifft, obgleich der Gegenwart.

Habe nur ich Fehler gemacht? Was hätte ich anders tun können? Musste alles so sein, wie es kam ... ?
Antworten darauf werde ich nie finden - es ist vorüber. Passé.

Mache ich alles richtig?
Auch darauf werde ich wohl keine Antwort bekommen, die Frage kann mir wohl nur meine Zukunft beantworten.

Werde ich alles richtig machen?
Es muss wohl alles erst auf mich zukommen, damit ich verstehe, dass ich nichts an alledem ändern kann. Mein Buch ist geschrieben und die einzelnen Kapitel werden wohl erst nach und nach zur Lesung freigegeben ...


Ich weiß einfach nicht, was richtig und falsch sein soll ...
Bin kopflos, verwirrt.



4.11.07 15:44, kommentieren